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Vision NETWORK-Globalhealth

Netzwerke sind eine adäquate Antwort auf die Herausforderungen, denen wir uns in jedem Augenblick unseres Lebens gegenüber sehen. Die Herausforderung, soziale Netzwerke zu bilden, besteht auf jeder Ebene unserer menschlichen Existenz. Da wir - wenn auch nicht bewußt - bereits immer schon in Netzwerkzusammenhängen leben ist diese Herausforderung realisierbar.

Mit der Bildung des NETWORK-Globalhealth haben wir, die Netzwerkmoderatoren, die Boards und die Mitglieder der von uns betreuten Themen- und Therapienetzwerke, einen neuen Pfad der Entwicklung beschritten, zu dessen Begehen es neben Mut und Begeisterung auch einer Vision bedarf, eines langfristigen Ziels, das uns alle dazu motiviert, die manchmal anstrengenden Herausforderungen der Netzwerkbildung auf uns zu nehmen. Dabei wissen wir sehr wohl, daß dieses langfristige Ziel oder diese Vision niemals zu erreichen ist und einer abstrakten Ebene entspricht, die ausschließlich dazu da ist, uns zum Beschreiten des Weges zu motivieren, der aus einer Vision eine konkrete Abfolge logisch geplanter Handlungen macht.

Wie genau sieht diese Vision eines weltumspannenden medizinischen Netzwerks aus?

In jedem Arzt wie in jedem anderen Menschen auch steckt der Wille, in seiner Arbeit etwas Besonderes zu schaffen, zu entdecken oder weiterzuentwickeln. Dieser dem Menschen innewohnende Wille wird heute durch marktwirtschaftliche Konkurrenzbedingungen geschwächt und deshalb werden viele menschliche Potenziale nicht genutzt, die unter anderen, weniger von Konkurrenz bestimmten Bedingungen eine einfachere Möglichkeit zu ihrer Entfaltung haben würden. Gerade Ärzten aber, die allein schon durch ihre Berufswahl dokumentiert haben, daß sie einer nichtmarktwirtschaftlichen Ethik gehorchen wollen - der Ethik, den Mitmenschen zu helfen und ihnen Krankheiten und Qualen zu ersparen - ist es ein persönliches Bedürfnis, an der Entwicklung der Medizin mitzuwirken. Damit Sie diesen Überzeugungen ihrer ethischen Grundsätze folgen können, ist unbedingt eine finanziell sichere Grundlage notwendig, die durch professionelles Marketing herzustellen ist.

Diese allgemeinen und abstrakten Gedanken können auf unsere augenblicklichen Bedingungen angewandt konkreter gefaßt werden.

Der unermüdliche Kampf der Ärzte und anderer Wissenschaftler richtet sich zuallererst auf die Bekämpfung oft tödlich verlaufender Krankheiten wie Krebs oder HIV/Aids und anderer tödlicher Viren, die den Menschen bedrohen. In jüngster Zeit hat die Diskussion über die Entstehung einer neuen Pandämie und damit der Gefahr von Millionen Toten im Zusammenhang mit dem Vogelgrippevirus uns nochmals deutlich gemacht, wie wichtig für uns Menschen eine Zusammenarbeit bei der Bekämpfung uns bedrohender Krankheiten ist. Die Entwicklung neuer Medikamente und Therapien nur noch großen Konzernen zu überlassen, kann weder für die Bekämpfung der Krankheiten noch für die behandelnden Ärzte sinnvoll sein, schon gar nicht für die unter ihnen leidenden Patienten, wobei wir keinesfalls vergessen wollen, daß ohne die Aktivitäten dieser großen Firmen die Entwicklung der Medizin erheblich langsamer vonstatten gegangen wäre. Bei der Erforschung neuer Diagnostiken und neuer Medikamente/Therapien gibt es längst eine weltumspannende Zusammenarbeit kleinerer Forschungsgruppen und Spezialisten, allerdings meist immer noch unter alleiniger Federführung größerer Firmen.

Auch die wichtigsten sogenannten Volks- und Zivilisationskrankheiten bedürfen besonderer Anstrengungen, um neue Antworten zu erhalten und weiterführende Therapiemodelle zu erarbeiten. Hier sind vor allem alle den Gesamtorganismus betreffenden Krankheiten wie Rheuma, Gicht, Allergien, also Autoimmunerkrankungen und Adipositas zu nennen. Ein weiterer Aspekt ständiger Forschung ist in unserem kontinuierlich zunehmenden Alter und den damit einhergehenden Problemen wie Aussehen, chronischen Schmerzen oder psychischen Problemen zu erkennen.

Diese allgemeinen Problemfelder sind bisher auf unterschiedlichen Wegen untersucht und entwickelt worden. Konservativ betrachtet hat die internationale Gesetzgebung über die Studien am Menschen den ethischen Sinn, Patienten nicht zu Versuchskaninchen zu degradieren, um den krankhaften Ehrgeiz einzelner waghalsiger Ärzte oder Wissenschaftler zu befriedigen. Der Einsatz neuer Medikamente oder Therapien sollte von ethisch handelnden Medizinern durchgeführt werden, deren Studien durch Ethikkommissionen genehmigt wurden.

Die andere Seite dieses Spannungsbogens ist darin zu sehen, daß Patienten, deren Diagnose ihrer Krankheit ihnen keinerlei Hoffnung mehr läßt und sie damit einem oft qualvollen Sterben überläßt entgegen den Empfehlungen der Ethikkommissionen von verantwortungsvollen Ärzten mit neuen, noch nicht zugelassenen Medikamenten behandelt werden. Die Einführung neuer Medikamente ist oft auch stark abhängig von nationaler Gesetzgebung und deshalb sogar in Europa in den einzelnen Ländern von sehr unterschiedlicher Dauer.

Die philosophischen und ethischen Implikationen dieser inneren und äußeren Auseinandersetzung sind beispielhaft sehr gut in dem Film “Lorenzo's Öl” behandelt worden. Zwischen diesen beiden entgegenstehenden Polen gibt es eine große Breite von Möglichkeiten innerhalb der strengen gesetzlichen Vorschriften. Hier sei auf die Entwicklung vieler Therapien aus dem sogenannten alternativen Therapiespektrum verwiesen wie der Homöopathie oder der traditionellen chinesischen Medizin.

Nicht unerwähnt bleiben soll auch die immer stärkere Fremdbestimmung der Mediziner, die sich durch Überbürokratisierung, sinkende Verdienste und abnehmende Identität bemerkbar macht.

All diese Aspekte der heutigen Situation der modernen Medizin machen deutlich, daß eine von Selbstbestimmung und Verantwortung gegenüber den Patienten geprägte Neubestimmung der ärztlichen Identität notwendig ist. Vor dem Hintergrund spontan entstehender Netzwerke wie beispielsweise dem NETZWERK-Lipolyse, die in kürzester Zeit neue Therapieansätze entwickeln ohne die Sicherheit der Patienten zu vernachlässigen, können wir feststellen, daß die oben beschriebene Situation geradezu nach einer Neuorientierung schreit wie sie sich im Netzwerkgedanken dokumentiert.

Wie könnte eine Alternative oder Weiterentwicklung aussehen ohne die bereits entstandenen Strukturen wie Ethikkommissionen oder medizinische Gesellschaften zu negieren oder zu bekämpfen? Wie können selbstständige Strukturen entwickelt und Unabhängigkeit bewahrt werden ohne gleichzeitig notwendige Unterstützung durch große Unternehmen abzulehnen?

Die von den Netzwerkmoderatoren und -mitgliedern entwickelte Vision steht auf mehreren Säulen, die alle notwendige Bestandteile der hier angesprochenen Aspekte beinhalten.

Akzeptanz der Gesetzmäßigkeiten der Netzwerkentwicklung

Netzwerke entwickeln sich auf der Grundlage von Gesetzmäßigkeiten, die in einigen Wissenschaften untersucht wurden, wie beispielsweise der Kybernetik und der Systemtheorie. Eine weitere Untersuchung der Entwicklungsbedingungen sozialer Netzwerke steht noch aus. Wichtigste Veränderung gegenüber anderen Zusammenschlüssen und Strukturen ist die Paradigmenveränderung, daß in einem Netzwerk alle Mitglieder die gleiche Verantwortung für seine Entwicklung tragen. Das NETWORK-Globalhealth wird beraten durch einen Systemtheoretiker, der die Moderatoren ständig über die sich erweiternden Herausforderungen coacht.

Chance für neue Therapien

Neue Therapieansätze oder Kombinationen von Therapien sollten unter Bedingungen entwickelt werden, die einerseits so schnell wie möglich und mit breiter Marketingunterstützung sich entwickeln können müssen ohne die Sicherheit für Patienten und Ärzte zu vernachlässigen. Hier dient uns das NETZWERK-Lipolyse als Blaupause. Das NETWORK-Globalhealth dient dabei als übergeordnete Koordinationsstruktur und Anlaufstelle für alle Ärzte, die eine neue Therapie entwickelt haben.

Zusammenarbeit mit universitären Institutionen

Wo notwendig sollte eine Zusammenarbeit mit Universitäten und anderen Institutionen gesucht werden. Die Mitgliedsbeiträge können beispielsweise zur Unterstützung konkret definierter Forschungen zur Absicherung einer neuen Therapie eingesetzt werden. Ein einzelner Arzt ist hierzu nicht in der Lage. Das NETWORK-Globalhealth entwickelt die Kooperationsmuster für entsprechende Forschungen und finanziert diese.

Sponsoring

Zur Beschleunigung der Netzwerkentwicklung können auch Kooperationen mit Unternehmen eingegangen werden. Hierzu sind allerdings ethische Grundsätze notwendig, um einseitige Abhängigkeiten zu vermeiden. Allen Netzwerkmitgliedern ist sehr wohl bewußt, daß einige der großen pharmazeutischen Unternehmen die Entwicklung der modernen Medizin im vergangenen Jahrhundert entscheidend und durchaus poitiv geprägt haben. Notwendigerweise ist bei Unternehmen der Faktor der Gewinnmaximierung mit ausschlaggebend, sonst könnten sie unter unseren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht überleben. Diese Implikation schließt deshalb mit ein, daß unwirtschaftlichere Therapiefelder notwendigerweise vernachlässigt werden müssen. Desweiteren ist das Problem der Abhängigkeit vorbehaltlos anzusprechen.

Wir sehen 2 Möglichkeiten, die eine Abhängigkeit verhindern können: Zum einen kann Sponsoring durch Firmen geschehen, die direkt nicht mit der Medizin tangiert, aber vom Netzwerkgedanken begeistert sind und Ärzte als interessante Zielgruppe betrachten, beispielsweise Automobilhersteller, zum anderen kann Sponsoring auch durch Unternehmen des Medizinsektors erfolgen, wenn das Unternehmen die Unabhängigkeit des Netzwerks akzeptiert. Beispielhaft sei hier der Bereich der Filler in der ästhetischen Medizin erwähnt: Wenn die Netzwerkakademie eine Ausbildung zum Thema Filler anbieten möchte, können die Dozenten die anzuwendenden Materialien im Vorfeld bestimmen und diese sollten immer die besten für einen bestimmten Einsatz sein, wobei eben unterschiedliche Hersteller notwendig sein können. Ein Sponsor im Bereich Filler müßte akzeptieren, daß neben seinen Produkten auch Konkurrenzprodukte besprochen werden.

Es besteht natürlich immer auch die Möglichkeit, im Rahmen der Globalhealth Academy neue Medizinprodukte oder Medikamente vorzustellen, wenn klar darauf Bezug genommen wird, daß eine Firma oder ein Sponsor für dieses Produkt die Verantwortung trägt. Sponsoren, die sich für das NETWORK-Globalhealth begeistern, wenden sich bitte an Dirk Brandl.

Beschleunigung bei der Erarbeitung von weltweiten Therapiestandards

In vielen Bereichen, insbesondere in der ästhetischen Medizin, existieren keine weltweiten Therapiestandards. So sind beispielsweise minimalinvasive ästhetische Therapien heute nur sehr selten Gegenstand universitärer Ausbildung. Bei fast allen dieser Therapien sind Therapiestandards notwendig, um Patienten zu schützen. Gleiches gilt insbesondere für neue Therapien, die noch keine einheitlichen Therapiestandards aufweisen können. Das NETWORK-Globalhealth koordiniert die medizinischen Ansätze zur Etablierung neuer Therapiestandards.

Synergien durch länder- und fächerübergreifende Zusammenarbeit

Spezialisierungen sind in der modernen Medizin notwendig und unumgänglich. Diese Aussage impliziert gleichzeitig, daß in vielen Fällen netzwerkartige Strukturen bei der Betrachtung neuer Ideen hilfreich sind und Synergien erzeugen können. Das NETWORK-Globalhealth und seine Moderatoren sind in der Lage, Synergiepotentiale zu erkennen und diese auch zu nutzen.

Hochqualitative Ausbildungen

Durch die Zusammenarbeit vieler Ärzte an beispielsweise themenbezogenen Projekten kann ein hoher Ausbildungsstand gewährleistet werden. Die Ausbildungsworkshops für die Injektions-Lipolyse oder die Alizonne Therapie haben sich durch die Anregungen der Teilnehmer kontinuierlich verbessern können und haben heute ein Niveau erreicht, daß in diesen beiden Disziplinen weltweite Maßstäbe gesetzt hat. Das NETWORK-Globalhealth hat sich zum Ziel gesetzt, einen weltweiten Qualitätsstandard für unterschiedliche Ausbildungen zu etablieren.

Gemeinsame Therapieauswahl

Die Zusammenarbeit der Mitglieder dient auch dazu, geeignete neue Therapien von unseriösen Angeboten zu unterscheiden. Das versammelte gemeinsame Wissen der Mitglieder bildet einen Entscheidungspool, der die Spreu vom Weizen zu trennen vermag. Wir werden deshalb nur neue Therapieansätze in Therapienetzwerken entwickeln helfen, die einen Fortschritt für Patienten und Ärzte beinhalten.

Patienteninformation und Patientensicherheit

Netzwerke bilden eine Möglichkeit, die Risiken für Patienten bei Einführung neuer Therapien zu minimieren. Innovative Entwicklungen, dies hat die Vergangenheit eindeutig gezeigt, lassen sich durch Reglementierungen nur schwer bremsen. Wenn Patienten von einer neuen Therapievariante hören, sind sie oft bereit, erhebliche Risiken auf sich zu nehmen. Hier kann nur eine umfassende und schonungslose Aufklärung Abhilfe schaffen. Dies ist unsere Ansicht zu neuen Therapieentwicklungen. Der Patient sollte mündig sein, also wohl informiert. Durch die Zusammenarbeit vieler Ärzte bei Einführung einer neuen Therapie reduziert sich zwangsläufig das Risiko für den einzelnen Patienten, wenn alle Informationen zur Therapie in einem Austauschpool allen Mitgliedern zur Verfügung stehen.

Medical Marketing

Das Marketing von Therapien und Arztpraxen bzw. Kliniken wird angesichts sinkender Gesundheitsbudgets immer wichtiger. Nur Ärzte, die in diesen Krisenzeiten wirtschaftlich überleben können, sind in der Lage, Ihren Patienten eine adäquate Behandlung zukommen zu lassen. In der Ärzteschaft setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, daß zum Attribut eines guten Arztes neben der guten medizinischen Ausbildung auch eine effektive und wirtschaftlich angemessene Praxisführung sowie eine optimale Außendarstellung gehören. Das NETWORK-Globalhealth ist selbst bereits ein Instrument für Außendarstellung und Qualifikation, wird aber auch Marketingunterstützung vor Ort und Ausbildungen im Bereich Praxismanagement anbieten.



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